2. Bundesliga

Umstrittenes Phantomtor trotz Beschwerden gültig

Umstrittenes Phantomtor trotz Beschwerden gültig

Nach dem Bundesligaspiel von 1899 Hoffenheim gegen Bayer Leverkusen gab es viele Diskussion, denn keine Frage, ohne dieses Tor hätte Bayer Leverkusen nicht gewonnen. Dennoch wurde jetzt vom DFB-Sportgericht eine Wiederholung abgelehnt, es habe keinen Regelverstoß durch Schiedsrichter Felix Brych gegeben.

Umstrittenes Phantomtor trotz Beschwerden gültig

Das umstrittene Phantomtor von Stefan Kießling gilt, denn eine Wiederholung des Spiels zwischen 1899 Hoffenheim und Bayer Leverkusen wurde abgelehnt.

Es ist zwar eindeutig erwiesen das der Köpfer von Stefan Kießling nicht auf gewöhnliche Art ins Tor gelangte, dennoch soll es keine Spielwiederholung geben. Die TSG Hoffenheim hatte keine Chancen mit ihrer Argumentation zum Phantomtor.

Es gab nicht viele Zeugen zu laden, schließlich mussten nur der vermeintliche Torschütze Kießling, Schiedsrichter Felix Brych, seine beiden Assistenten sowie die beiden Hoffenheimer Platzwarte aussagen. Die TSG setze ihre Hoffnung darauf, dass das Spielergebnis, 2:1 für Leverkusen, annulliert würde.

Wenn es einerseits klar scheint, dass ein eindeutiges Phantomtor nicht bewertet werden sollte, dann steht dem gegenüber, dass die Schiedsrichterentscheidungen bei Fifa als fast heilig angesehen werden. Der DFB Vorstand erklärte, dass eine Spielwiederholung nur möglich ist, wenn ein Regelverstoß des Schiedsrichters bestanden hätte. Da dies nicht der Fall war, sei keine Spielwiederholung möglich.

Die Hoffenheimer können natürlich argumentieren, dass das Tor von Schiedsrichter Brych ein Tor gegeben wurde, obwohl dessen Rechtmäßigkeit nicht zweifelsfrei erwiesen war. Dies könnte als Regelverstoß gewertet werden. Allerdings hat sich Brych ja nicht nur bei seinem Assistenten kundig gemacht und dieser zeigte ein Tor an.

Wenn man jedoch das Gesetz zur Seite nimmt und den Fall nur moralisch bewertet, lässt sich nur eines feststellen und das ist, dass der TSG Hoffenheim ein Unrecht geschehen ist. Ein Spiel, das eigentlich mit einem Unentschieden ausgegangen wäre, wurde zur Niederlage, was natürlich nicht nur für das Spiel, sondern auch für die Tabelle Auswirkungen hat.

Dieses Phantomtor ist eindeutig ein Argument für den Einsatz von Torlinientechnologie.

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