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Gerichtsvollzieher unterschlägt 200.000 Euro für Spielsucht

Gerichtsvollzieher unterschlägt 200.000 Euro für Spielsucht

In 160 Fällen hatte der Verurteilte das Geld nicht weitergeleitet. Nun wurde er zu zwei Jahren bedingter Haft verurteilt.

Gerichtsvollzieher unterschlägt 200.000 Euro für Spielsucht

Ein Gerichtsvollzieher nahm seine Arbeitsverpflichtungen nicht streng genug und zweigte insgesamt circa 200.000 Euro zur Finanzierung seiner Spielsucht ab.

Ein Wiener Gerichtsvollzieher veruntreute im Lauf von drei Jahren fast 200.000 Euro. Er hatte das Geld nicht weitergeleitet, sondern für sich verwendet und zwar für Spielautomaten und Poker. Seine Spielleidenschaft kostete ihn am Ende seine Arbeit und er erhielt eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren wegen Amtsmissbrauch.

Der Angeklagte äußerte sich zu den Vorwürfen der Veruntreuung und meinte er sei krank gewesen. Er habe es sich einfach nicht eingestehen wollen, dass er süchtig sei und sei dann immer tiefer reingerutscht.

Sein Spiel habe seine finanziellen Ressourcen verschlungen und so begann er im August 2009 nicht alle einkassierten Geldbeträge in das vom Wiener Oberlandesgericht eingerichtete Konto einzuzahlen. Dieses Geld verwendete er stattdessen zur Befriedigung seiner Spielsucht.

Der ehemalige Gerichtsvollzieher meinte er hätte wohl nicht mehr klar gedacht, er könne es sich selbst nicht erklären. Seine Taten fielen über einen langen Zeitraum nicht auf, da der Mann laut dem Vorgesetzten immer sehr vertrauenserweckend und zuverlässig wirkte. Darüber hinaus besteht immer eine personelle Unterbesetzung und daher wird nur stichprobenhaft geprüft.

Ende Juni 2012 flog der Spielsüchtige auf, nachdem ein Solariumbesitzer protestierte, dass gegen ihn ein Konkursverfahren eröffnet worden war. Er schwor, dass er dem Gerichtsvollzieher das Geld für die Gebietskrankenkasse den geschuldeten Betrag übergeben habe. Da er Recht hatte, wurde der Gerichtvollzieher überführt.

Aufgrund seines Geständnisses und der gezeigten Reue sowie der Bereitschaft den Schaden wiedergutzumachen, fiel das Urteil relativ milde aus. Der Angeklagte verkaufte vor der Verhandlung sein Elternhaus und ließ den Erlös von 70.000 Euro der Republik zukommen. Das Urteil wir erst nach der Zustimmung der Staatsanwältin rechtskräftig.

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